Home
Sitemap
Tritt ein ...
Mein Brandenburg
über mich
Neuigkeiten
Lieblichkeiten
Heiterkeiten
Traurigkeiten
Jahreszeiten
Veröffentlichungen
Gedichte
Mit Blüten träumen
Zwischen Zeit ...
Kaukasen ...
So was ...
Kranichherz
Eiskellerergbande
Leseprobe
Unterwegs
Gästebuch
Termine
Bestellungen
Lesungen
Presse
Impressum/Kontakt

 

 

 

 


Die neue Auflage ist fertig - JUHU!

Die Reaktionen auf die erste Auflage waren so zahlreich und anspornend und durchweg positiv, dass ich mich entschlossen habe, das Buch vollständig zu überarbeiten und neu zu gestalten. Heraus gekommen sind 180 Seiten voller Humor und Nostalgie, voller Romantik und kindlichem Frohsinn, aufgelockert durch zahlreiche Reproduktionen alter Fotos, Postkarten und anderer Dokumente.


Das Buch gibt es jetzt im Buchhandel zu kaufen. Es kann uberall, wo es Bücher gibt, unter der

ISBN 9783732237876

bestellt werden. Es kostet 16,- Euro. Natürlich kann es auch bei mir bestellt werden, auch gern mit persönlicher Widmung.


 
******************************************************************************


In der fünften Klasse probierte sich ein frisch vom Institut für Lehrerbildung gekommenes Fräulein Fischer an uns und scheiterte kläglich. Wir machten ihr den Unterschied zwischen Theorie und Praxis anschaulich klar und ließen sie ihren Entschluss, Lehrerin zu werden, bitter bereuen. Hätten wir allerdings gewusst, was nach Fräulein Fischer auf uns zukommen sollte, wären wir pfleglicher mit ihr umgegangen. Ein Partisanengeneral marschierte ein. Er hieß Frau Delewski, sah auch ganz genau so aus, war Direktorin und Staatsbürgerkundelehrerin in einem und einfach nur schrecklich. Der Erdkundelehrer hatte lange Zeit die Angewohnheit, zu Unterrichtsbeginn die Tür zum Klassenraum aufzureißen und hereinzustürmen, als sei er von der Tarantel gebissen. Diese Unart gewöhnten wir ihm ab, indem wir einen Kartenständer nebst angehängter Karte unmittelbar vor die Tür stellten. Der alte Chemie – Claus, der ebenso leidenschaftlich Biologie unterrichtete, bedachte uns bei Bedarf gern mit lateinischen Bezeichnungen.

„Walther! Kehren Sie auf Ihren Urwaldbaum zurück, von dem Sie herabgestiegen sind, Sie Australopithecus!“ oder

„Walther! Sie werden von Tag zu Tag dümmer, Sie Ölgötze!“

Das lockerte den Unterricht auf.

 
******************************************************************************


 
Genüsslich in Erinnerungen schwelgend, lässt der Autor nicht allein Bilder einer unbeschwerten Kindheit entstehen, er zaubert auch gleichzeitig den Alltag der fünfziger und sechziger Jahre in der damaligen DDR in unsere Gedanken, schmunzelnd und nachdenklich zugleich.

Ein Buch für früher und später Geborene, für Hiergebliebene und Eingewanderte. Ein Buch voller Lebensfreude und einem Hauch Wehmut.


 
Bitte weiterlesen unter "Leseprobe"